bauen< Eigenleben einhauchen

Ich weiß selbst nicht so recht warum, aber ich liebe alles was irgendwie lebt. Insbesondere dann, wenn es meine eigenen Erwartungen anknabbert und mich dadurch aus meinem gewohnten Trott holt. Unter Anderem mithilfe von Microcontrollern wie Arduino oder Programmiersprachen wie Processing gestalte ich interaktive Exponate, Automaten, Installationen, kleine Krabbler oder Spiele, die meist so etwas wie eine eigene Persönlichkeit entwickeln.
Diese "Persönlichkeit" macht Projekte lebendig. Weil sie irgendetwas tun, das außerhalb der Kontrolle der NutzerInnen liegt. Wenn man das nicht übertreibt sorgt es meines erachtens für eine Menge Spaß. Man fühlt sich dann, als hätte man ein wirkliches Gegenüber, das zwar auf einen reagiert, aber nicht einfach genau das macht, was man möchte. So vorzugehen wäre sicher äußerst störend, wenn man beispielsweise einen Fahrkartenautomaten entwickeln wollte. In Kontexten in denen es darum geht, Menschen zum Umdenken oder tiefen Erleben zu bewegen ist es dafür, meines Erachtens, eines der besten Werkzeuge.

Durch einige umgesetzte Installationen wie zum Beispiel FYI und vor allem die Beobachtung der NutzerInnen habe ich mittlerweile ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt, wie man einen Rahmen schafft, der den Spieltrieb in den Menschen weckt. Wenn die Augen dann erstmal leuchten ist auch meist der Geist willig Neues aufzunehmen oder Altes zu überdenken.

Klingt gut? Dann kontaktiere mich doch gerne unter tseh@christianwiegert.de und wir starten ein gemeinsames Projekt.